Wenn Sie diese Seite gefunden haben, geht es Ihnen wahrscheinlich nicht gut. Sie haben Geld verloren oder befürchten, es verloren zu haben. Vielleicht schämen Sie sich, weil Sie das Gefühl haben, Sie hätten es wissen müssen. Vielleicht sind Sie wütend auf sich selbst. All das ist verständlich. Es ist auch normal.

Was Sie aber wissen sollten: Anlagebetrug trifft nicht die Naiven, sondern die Vorbereiteten. Die meisten Menschen, die zu uns kommen, sind gebildet, oft finanziell erfahren. Sie haben Recherche betrieben, Belege gesehen, Vertrauensbeziehungen aufgebaut. Genau darauf ist die Masche angelegt. Sie funktioniert bei niemandem sofort. Sie funktioniert nach Wochen oder Monaten sorgfältiger Manipulation.

Die wichtigsten Schritte kommen jetzt. Nicht die verlorene Zeit, nicht das verlorene Geld, sondern was Sie in den nächsten Stunden und Tagen tun. Genau darum geht es auf dieser Seite.

Was Anlagebetrug ist und wie er heute funktioniert

Anlagebetrug ist ein Sammelbegriff. Er beschreibt eine Vielzahl von Situationen, in denen Menschen dazu gebracht werden, Geld in eine vermeintliche Kapitalanlage zu investieren, die es so nicht gibt. Die Formen reichen von klassischen Schneeballsystemen über gefälschte Fonds bis zu vermeintlichen Vermögensverwaltungen aus dem Ausland.

Was heutige Fälle von den klassischen Betrugsfällen der Vergangenheit unterscheidet, ist die Präzision der Ansprache. Ein moderner Anlagebetrug beginnt selten mit einer plumpen E-Mail. Er beginnt oft über LinkedIn, über Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk, über professionell wirkende Webinare oder über einen Kontakt aus einer Dating-Plattform. Die Beziehung wird aufgebaut, bevor überhaupt von Geld die Rede ist.

Typische Muster, die wir immer wieder sehen

  • Vermeintliche Vermögensverwalter mit ausländischer Adresse. Professioneller Webauftritt, überzeugende Präsentationen, angebliche BaFin-Anbindung, die es nicht gibt.
  • Schneeball- und Ponzi-Systeme unter dem Deckmantel von Genussrechten oder Nachrangdarlehen. Die ersten Zinszahlungen kommen, dann versiegen sie.
  • Vermittlung über Telegram, WhatsApp, LinkedIn oder Dating-Apps. Der Kontakt kommt persönlich, oft nach Wochen des Beziehungsaufbaus.
  • Angebliche Festzinsanlagen mit Renditen weit über Marktniveau. Wenn ein Angebot 8 oder 10 Prozent verspricht, während seriöse Anlagen bei 3 bis 5 Prozent liegen, stimmt etwas nicht.
  • Beteiligungen an Immobilien-, Edelmetall- oder Containerprojekten ohne reale Hinterlegung. Prospekte sehen glaubwürdig aus, hinter den Kulissen existiert das Investment nicht.

Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Situation tatsächlich Anlagebetrug ist, hilft folgender Abgleich. Trifft eines dieser Zeichen auf Ihren Fall zu, ist eine Prüfung dringend sinnvoll:

  • Die Auszahlung Ihres Geldes wird verzögert. Statt einer klaren Ablehnung kommt ein Verweis auf Steuern, Compliance-Prüfungen oder Verifizierungen.
  • Sie sollen Geld nachzahlen, um Ihre Auszahlung freizuschalten. Egal, wie das begründet wird: Kein seriöser Anbieter lässt sich eine Steuer für den Kunden vorab überweisen.
  • Der Ansprechpartner ist plötzlich schwerer zu erreichen. Rückmeldungen dauern länger, Termine werden verschoben, Ausreden häufen sich.
  • Die Plattform lässt sich in der BaFin-Datenbank nicht finden. Legitime Anbieter mit Sitz oder Vertrieb in Deutschland sind entweder BaFin-lizenziert oder als registrierter EU-Anbieter passportiert.
  • Es entsteht Druck, weiter zu investieren. Angeblich gibt es ein Zeitfenster, ein Sonderangebot, eine letzte Chance.
  • Die Vertragsunterlagen sind unklar oder ungewöhnlich schwer verständlich. Seriöse Anbieter arbeiten mit Prospekten, die geprüft werden können.

Welche Hilfe es gibt und wo Sie beginnen sollten

Anlagebetrug ist ein komplexes Feld. Kein Weg funktioniert bei jedem Fall. Deshalb ist die erste Frage nicht die nach der richtigen Kanzlei oder dem richtigen Formular, sondern die nach einer ehrlichen Einschätzung Ihres Falls. Aus dieser Einschätzung ergibt sich, welche Wege in Ihrem konkreten Fall Sinn ergeben.

1. Kostenlose Ersteinschätzung

Der erste Schritt sollte eine unabhängige Prüfung Ihres Sachverhalts sein. Dabei geht es darum, welche Beweise noch da sind, welche Fristen laufen und welche Anspruchsgegner realistisch greifbar sind. Diese Prüfung bieten wir kostenfrei an. Sie kostet Sie nichts, verpflichtet zu nichts und ist ehrlich, auch wenn die Antwort unbequem ausfällt.

2. Strafanzeige, wenn sinnvoll und vorbereitet

Eine Strafanzeige ist in vielen Fällen ein sinnvoller Schritt. Aber sie ist nur so gut wie ihre Vorbereitung. Eine Anzeige in drei Sätzen bei der örtlichen Polizei führt fast immer zu einer Akte, die nach kurzer Zeit eingestellt wird. Eine Anzeige mit Sachverhaltsdarstellung, Anlagen und wenn Krypto beteiligt ist, mit einem forensischen Anhang, ist etwas völlig anderes.

3. Zivilrechtliche Anspruchsverfolgung

Die Hintermänner sitzen oft im Ausland. Aber an einem Anlagebetrugsfall sind fast immer noch andere Personen beteiligt. Vermittler, Vertriebsstrukturen, werbende Personen. Manche davon sind in Deutschland oder einem EU-Land erreichbar. Hier greifen Vermittlerhaftung, Prospekthaftung oder Aufklärungspflichten. Ein spezialisierter Anwalt aus unserem Netzwerk prüft diese Möglichkeiten.

4. Krypto-Forensik bei Krypto-Bezug

Sobald Ihre Einzahlung über Bitcoin, USDT oder eine andere Kryptowährung erfolgt ist, kommt eine forensische Ebene hinzu. Wir erstellen Crypto-Tracing-Gutachten, die den Geldfluss über die Blockchain nachvollziehen und in vielen Fällen konkrete Ansatzpunkte für weitere Schritte liefern können.

Was Sie nicht tun sollten

Genauso wichtig wie das Wissen um die richtigen Schritte ist das Wissen um die falschen. Aus der Praxis kennen wir drei Reaktionen, die den Schaden regelmäßig vergrößern.

  • Weiter zu zahlen, um angeblich altes Geld freizuschalten. Das ist nie eine echte Freischaltung. Das ist eine Masche, die Sie noch tiefer hineinzieht.
  • Sogenannte Recovery-Dienstleister aus dem Internet zu beauftragen. Viele davon sind selbst Betrüger und arbeiten oft mit denselben Netzwerken zusammen. Sie zahlen weiteres Geld, ohne dass etwas zurückkommt.
  • Aus Scham gar nichts zu tun. Die Scham ist verständlich, aber sie kostet Sie Zeit. Und Zeit ist bei Anlagebetrug der wichtigste Hebel.

Warum Sie sich an die Kryptobetrugshilfe wenden sollten

Die Kryptobetrugshilfe ist keine anonyme Online-Plattform. Hinter uns steht ein festes Team aus Krypto-Forensikern, IT-Consultants und Anwälten in enger Kooperation. Wir arbeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • Kostenlose Ersteinschätzung. Bevor Sie einen Auftrag erteilen, wissen Sie ehrlich, was in Ihrem Fall möglich ist und was nicht.
  • Krypto-Forensik im Haus. Wenn Krypto-Zahlungswege im Spiel sind, kommt die Blockchain-Analyse nicht als externe Zusatzleistung, sondern als Teil der Bearbeitung.
  • Anwaltliches Netzwerk. Für die rechtliche Umsetzung arbeiten wir mit hochspezialisierten Kanzleien im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zusammen.
  • Erfahrung mit Behörden. Wir wissen, wie Strafanzeigen aufgebaut sein müssen, damit sie tatsächlich zur Ermittlung führen und nicht auf einem Stapel landen.
  • Bekannt aus Medien. Unser Team ist unter anderem in BTC-Echo, Computerbild und im YouTube-Kanal von Philip Hopf vertreten.

Was Betroffene am häufigsten fragen

Ist es zu spät, wenn schon Wochen vergangen sind?

Nein, nicht zwingend. Bestimmte Wege sind an Fristen gebunden (etwa der Recall bei Banküberweisungen), andere sind es nicht. Bei Krypto-Fällen gibt es sogar den Vorteil, dass die Blockchain nichts vergisst. Eine Prüfung ist auch nach Monaten in vielen Fällen noch sinnvoll.

Was kostet mich der Kontakt zu Ihnen?

Der Erstkontakt und die Ersteinschätzung sind kostenlos. Wenn wir uns nach der Prüfung einigen, dass wir Sie weiter unterstützen sollen, bekommen Sie ein konkretes Angebot. Sie entscheiden dann, ob Sie das annehmen wollen.

Muss ich schon Beweise haben, bevor ich Sie kontaktiere?

Nein. Es reicht, wenn Sie den Sachverhalt schildern. Wir sagen Ihnen dann, welche Unterlagen für eine sinnvolle Prüfung nötig sind. Grundsätzlich hilfreich sind: Chatverläufe, Kontoauszüge, Screenshots der Plattform, Verträge und bei Krypto die Transaktions-Hashes.

Bekomme ich mein Geld zurück?

Diese Frage werden wir Ihnen niemals pauschal mit Ja beantworten. Wer das tut, ist nicht ehrlich. Was wir tun können, ist eine realistische Einschätzung Ihrer Chancen anhand des konkreten Falls. Die Wahrscheinlichkeit hängt von vielen Faktoren ab: Zeit, Zahlungsweg, Identifizierbarkeit der Beteiligten, Vermögensstand der Anspruchsgegner.

Muss ich zur Polizei gehen, wenn ich Ihre Hilfe in Anspruch nehmen will?

Nicht sofort. Eine Strafanzeige ist in vielen Fällen ein sinnvoller Schritt, aber sie sollte vorbereitet sein. Wir empfehlen erst die Ersteinschätzung und besprechen dann mit Ihnen, ob und wann eine Anzeige sinnvoll ist.

Lassen Sie Ihren Fall jetzt prüfen, kostenfrei und ohne Verpflichtung.

Sie schildern uns Ihre Situation. Wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung zurück.

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Ihre Ansprechpartner

Timo Züfle, IT-Forensiker
Timo Züfle
Senior IT-Consultant & Krypto-Forensiker, Gründer
Blockchain-Forensiker mit dem Blick für Zahlen, Fakten und Geldflüsse. Bekannt aus BTC-Echo, Computerbild und dem YouTube-Kanal von Philip Hopf / HKCM.
Dr. Marc Maisch, Rechtsanwalt
Dr. Marc Maisch
Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht, München
Vertritt Geschädigte von Anlage-, Krypto- und Broker-Betrug und berät zu allen Rechtsfragen – als Kooperationspartner von Crypto-Tracing.com.

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